Pananjakman – Die Kunst der Tritte für den realistischen Selbstschutz

 

Bei uns an der ALSP Akademie Mönchengladbach verstehen wir Pananjakman nicht als Showtechnik, sondern als effizientes Werkzeug im Selbstschutz. Dieses System der philippinischen Kampfkünste konzentriert sich auf die gezielte, praxisnahe Beinarbeit im Nahkampf – klar, direkt und kompromisslos.

 

Im Gegensatz zu vielen klassischen Kickstilen setzt Pananjakman auf low-line Kicks, Stomps, Sweeps und Beinkontrolle auf kurze Distanz. Ziel ist es, den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen, zu stören oder kampfunfähig zu machen – immer unter realistischen Bedingungen.

 

Die Prinzipien basieren auf Mobilität, Effizienz und dem gezielten Einsatz der Beine zur Unterbrechung des gegnerischen Gleichgewichts und zur Manipulation seiner Bewegungen.

 

In unserer Methodik ist Pananjakman ein ergänzendes Modul zu Panantukan (philippinisches Boxen), Dumog (philippinisches Ringen) und unserem funktionalen Waffenkonzept. Wir kombinieren:

 

· ✅ Gezielte Tritte gegen die Beine und Gelenke

· ✅ Feger und Takedowns aus der Bewegung

· ✅ Zerstörerische Nahbereichskicks mit Körpereinsatz

· ✅ Bein-Hand-Koordination für fließende Übergänge

· ✅ Reaktions- und Timingdrills mit Partner und unter Stress

· ✅ Verbindungen zu anderen Techniken wie Panantukan oder Dumog 

 

Unsere Anwendung folgt keinem starren System. Stattdessen geht es um Adaptionsfähigkeit, Timing, Präzision und Kontrolle – stets mit dem Fokus auf die Realität auf der Straße. Pananjakman ist kein Sport, sondern ein funktionaler Teil unserer ALSP Selbstschutzstrategie. 

 

„Lerne Pananjakman als Teil deines Selbstschutztrainings – direkt, ehrlich und effektiv.“

Dabei geht es nicht um Showtechniken, sondern um praktische Mittel zur Verteidigung in der Realität. Ein zentraler Aspekt sind hierbei spezielle Tritte auf engstem Raum:


Stomping- und Crushing-Kicks im Nahbereich – Was ist das?
Diese Begriffe stammen aus dem funktionalen Selbstschutz und sind typische Elemente im Pananjakman und verwandten Systemen wie Jeet Kune Do, Kali oder auch Krav Maga. Sie beschreiben gezielte, zerstörerische Tritte, die auf Kurzdistanz eingesetzt werden – also in Reichweite, wo normale „sportliche Kicks“ keinen Platz mehr haben.

 

Stomping-Kicks („Stampftritte“)

Ein Stomp-Kick ist ein abwärtsgerichteter Tritt, der mit dem ganzen Fuß – meist der Ferse – ausgeführt wird. Ziel ist es, den Gegner durch Druck und Impact direkt zu schädigen oder zu immobilisieren.

 

Typische Zielzonen:

 

· ✅ Knie (z. B. „Oblique Kick“ wie bei JKD oder Muay Thai)

· ✅ Schienbein oder Knöchel (zum Brechen der Struktur)

· ✅ Fußrücken (zum Verhindern des Weiterschreitens)

· ✅ Oberschenkel (z. B. aus dem Clinch)

· ✅  Körper in Bodennähe (z. B. Gegner liegt – „Stomp to the body/head“)

 

Einsatzbereich:

Stomping-Kicks sind extrem effektiv, wenn du in den Clinch kommst oder der Gegner tief geht, etwa bei einem Takedown-Versuch. Auch gegen einen am Boden liegenden Angreifer kannst du gezielt und schnell reagieren.

 

Crushing-Kicks („Zerquetschende Tritte“)

Diese Tritte sind größtenteils horizontal oder diagonal, oft mit der Fußsohle oder Ferse, und zielen darauf ab, eine Struktur zu zerstören – etwa Gelenke, Muskulatur oder Standfläche.

Typische Zielzonen:

 

· ✅ Kniegelenk von der Seite oder hinten (Umknicken, Struktur brechen)

· ✅ Oberschenkel außen (IT-Band) oder innen (Muskeltrauma)

· ✅ Steißbein oder unterer Rücken, wenn der Gegner sich wegdreht

· ✅  Rippen oder Leiste, wenn der Oberkörper offen ist

 

Einsatzbereich:
Crushing-Kicks kommen in der Nahdistanz zum Einsatz – wenn wenig Raum für große Bewegungen bleibt. Sie eignen sich, um den Gegner gezielt zu stoppen, seine Mobilität einzuschränken oder ihn kampfunfähig zu machen.

 

Beispiel:
Du leitest den Arm des Gegners zur Seite und nutzt die Öffnung für einen seitlichen Crushing-Kick gegen das Knie, um sein Gleichgewicht zu brechen oder ihn kampfunfähig zu machen.

 

Unterschied zum sportlichen Kick:

 

· ✅ Keine hohen Kicks, keine Show – sondern stabil, kontrolliert, kraftvoll

· ✅ Fokus liegt auf Zerstörung statt Punktgewinn

· ✅ Ideal für enge Räume, schlechte Sicht oder unklare Positionen

 

Ziel: Der Schüler lernt, aus stabiler Stellung heraus gezielt in die Beinzone zu arbeiten und die gegnerische Basis anzugreifen – ohne hohe Kicks, alles auf Straßenhöhe.

 

Hinweise zur Durchführung von Drills:

 

· ✅ Langsam starten, sauber arbeiten – besonders bei Stomps gegen Knie/Schienbein.

· ✅ Fokus auf Stabilität des eigenen Stands – keine Hüpfer, kein Balanceverlust.

· ✅ Im Flow bleibt alles realistisch, aber kontrolliert – keine Vollkontakte.

 

Ziel: Der Schüler lernt, aus dem Hand-Flow heraus in den unteren Bereich zu wechseln und den Gegner nicht nur oben zu beschäftigen, sondern unten zu beenden.

Fazit: Pananjakman ist ein effektiver, realistischer und oft unterschätzter Teil der philippinischen Kampfkünste, der besonders im Bereich Selbstverteidigung und Close-Quarters-Combat (CQC) große Bedeutung hat.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Jetzt Probetraining vereinbaren oder Seminar buchen!

Möchtest du diese Techniken live erleben und trainieren? Dann buche jetzt dein persönliches:

 

· ✅ Pananjakman Seminar (auch für Vereine & Behörden)

· ✅ Probetraining an der ALSP Akademie in Mönchengladbach

 

Jetzt Kontakt aufnehmen unser Kontaktformular
ALSP Akademie Mönchengladbach

#Selbstschutz #Pananjakman #ALSP #RealSelfDefense #Nahkampf #Kampfkünstler #Mönchengladbach